Was ist Fruktose überhaupt und wie viel davon steckt wo drin? Wo kommt dieser “Trend” her und bin ich überhaupt betroffen? Fest steht: Ein Morgen ohne Müesli können wir trotz Intoleranz nicht tolerieren. Bevor Du Dein Müesli findest, lass uns das Thema von vorne aufrollen:

DIE FRUKTOSE-BASICS


KOMMT FRUCHTZUCKER NUR AUS OBST?

Fruktose, auch Fructose oder Fruchtzucker genannt, ist ein Einfachzucker, den unser Körper zur Energiegewinnung nutzt. Aber gleich vorweg: Unser Körper ist auf Fruktose als Nährstoff nicht angewiesen. Er kann ihn sich aus Glukose (Traubenzucker) selbst herstellen. Glukose ist der wichtigste Energielieferant unseres Körpers, da er am schnellsten ins Blut gelangt.


Fruktose und Glukose bilden zu gleichen Teilen Saccharose, den Hauptbestandteil von Zucker. Im Umkehrschluss bedeutet das, Fruchtzucker kommt nicht nur in Früchten vor, sondern in fast allen Arten von weißem und braunem Zucker; wie Rohrzucker, Puderzucker, Kandiszucker, aber auch Honig, Invertzucker oder Sorbit (letzteres wird im Körper in Fruktose umgewandelt). 10 Gramm Haushaltszucker bedeuten also 5 Gramm Fruchtzucker.



Aber: Der in Nährwerttabellen angegebene Zucker in Lebensmitteln unter “davon Zucker” kann zum Beispiel auch Milchzucker sein, der keine Fruktose enthält. Es kommt also auf das jeweilige Lebensmittel an und man muss etwas genauer hinschauen.



“FRUKTOSEFREI” VS. “FRUCTOSEARM”

Bevor wir uns anschauen, wie viel Fruktose in welchen Lebensmitteln stecken – erstmal die Unterscheidung zwischen “fruktosefrei” und “fruktosearm”. Für beides gibt es bislang keine rechtliche Vorschrift, deshalb können wir damit auch nicht explizit werben. Man kann sich als Orientierung aber nach der allgemeinen Regelung für Zucker richten: „Zuckerfrei“ ist alles mit maximal 0,5 Gramm Zucker und "zuckerarm" mit weniger als 5 Gramm Zucker – immer pro 100 Gramm gerechnet.

WIE VIEL FRUKTOSE STECKT WO DRIN?

Da – wie oben beschrieben – Fruktose auch in Zucker steckt, sind fruktosefreie Zutaten gar nicht leicht zu finden. Zum Glück müssen die meisten Betroffenen jedoch nicht ganz auf Fruktose verzichten. Da jeder individuell ist, fällt auch die Toleranz sehr unterschiedlich aus.

Die gute Nachricht: Haferflocken sind mit nur 0,4 Prozent Fruktose meist kein Thema – sowie auch andere Arten von Getreideflocken. Besonders hoch ist der Gehalt in Äpfeln, Birnen, Weintrauben, Datteln oder Feigen.  Am besten Du suchst den Fruktosegehalt Deiner Lieblingszutaten mit Hilfe einer der vielen Tabellen im Internet (Beispieltabelle). Hier die generell fruktoseärmsten Früchte, gemessen an frischen Zutaten, in Gramm pro 100 Gramm :


DIE FRUKTOSEINTOLERANZ

GANZ NORMAL ODER NEUER TREND?

Früher hatte man nicht das ganze Jahr Zugang zu frischem Obst – heute gibt es saisonale Früchte das ganze Jahr und günstiger Fruchtzucker steckt zudem vermehrt in Gebäck, Süssigkeiten, Limonaden, Fleischwaren, Fertiggerichten oder Saucen. Kurzum: Sowohl die Zutaten als auch die Essgewohnheiten haben sich geändert, obwohl ein Drittel aller Deutschen von einer Fruktoseintoleranz beeinträchtigt ist.

INTOLERANZ VS. ALLERGIE

Oft verschwimmen die Symptome, doch es gibt ein paar typische Anzeichen: Bei einer Unverträglichkeit oder Intoleranz treten meist Magen-Darm-Beschwerden auf. Auch bei einer Allergie kann das der Fall sein, wahrscheinlicher sind jedoch Hautausschläge, Juckreiz oder Schwellungen im Gesicht sowie der Schleimhäute in Mund, Nase und Ohren. Keine Panik, eine Allergie hättest Du sehr wahrscheinlich bereits mitbekommen.

EINFACH TESTEN

Falls Du öfter Verdauungsbeschwerden hast, Dich schlapp oder auch nervös fühlst, lohnt es sich, den eigenen Verzehr von Fruchtzucker im Auge zu behalten. Oft diagnostizieren Ärzte bei diesen Beschwerden ein Reizdarmsyndrom oder psychische Beschwerden und eine Intoleranz gegenüber Fruchtzucker bleibt unentdeckt. Internisten, Gastroenterologen oder vielleicht auch Dein Hausarzt können Dir bei einem einfachen Atemtest weiterhelfen.

MÜeSLILIEBE – TROTZ INTOLERANZ!


Unser Mixer bietet Dir auch einige zuckerfreie und viele zuckerarme Zutaten, die Du für Deinen fruchtfreien Mix wählen kannst. Wir haben schon ein köstliches Pistazien Kokosnuss Müsli für Dich vorgemixt – und auf jegliche Art von Früchten und Zutaten mit Süßungsmitteln verzichtet. Je nachdem wie stark Deine Fruktoseintoleranz ist, kannst Du oben empfohlene Obstsorten noch ergänzen. 
Mit dabei: Unsere Grainfree & Chia Basis, geröstete Pistazien, knackige Mandeln und Sonnenblumenkerne sowie exotische Kokoschips. Hier bestellen oder selbst losmixen!

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Entdecke 2 einzigartige Sorten Nilk, Deine Milchalternativen ganz ohne Milch. Sie machen Dein Zmorge noch abwechslungsreicher und sind sie nicht nur gut für Dich, sondern auch für Deine Umwelt.

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Einfach, erfrischend, köstlich – wobei der Kokosgeschmack nicht zu dominant ist. Mit 0 Prozent Zucker ist sie ein echter Allrounder, den Du unbedingt probieren musst. Unsere Kokos Nilk ist bio, vegan und schmeckt einfach zu jedem Müesli.

article1.9-laktose.jpgzur Kokos Nilk
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Unsere Mandel Nilk hat insgesamt nur 1 Gramm Zucker auf 100ml. Sie wird aus besten Bio-Mandeln gewonnen. Zusätzlich enthält sie natürliches Hanfprotein. Damit wird sie zu einer rein veganen Eiweissquelle mit sanft nussigem Geschmack.

article1.10-laktose.jpgzur Mandel Nilk